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Winter 2013/2014 – bitte warten

Mit Ende Dezember ist das erste Winterdrittel bereits vorüber. Die Witterung ließ sich vom jahreszeitlichen „Soll“ kaum beeindrucken und suggerierte uns einen Spätherbst. Zu mild und zu trocken ist in den Klimabüchern für Dezember 2013 zu vermerken – dies nicht nur im Weinviertel.

General Winter lässt sich weiter bitten

Wie sich die weitere Entwicklung des Winterwetters tatsächlich entwickelt bleibt abzuwarten – zumindest in den nächten 10 Tagen bleibt es wenig winterlich – General Winter lässt sich weiter bitten. Eine seriöse Prognose endet bei diesem Zeitraum. Prognosen darüber hinaus wären nichts mehr als Spekulation.

Faktum ist, dass unsere Wetter nun schon seit Ende November von einer mehr oder weniger starken Westdrift bestimmt ist und seit dem kaum mehr winterliche Züge gezeigt hat. Immer öfter bekommt man die Frage gestellt:  „Wann wird’s nun endlich Winter?“ Meteorologe Manfred Spatzierer versucht in seinem Blogbeitrag Möglichkeiten und Muster für einen Ausweg aus dieser scheinbar eingefahrenen Grosswetterlage aufzuzeigen, wie eine Umstellung auf jahreszeitgemäßeres Wetter aus meteorologischer Sicht (und dennoch für den Laien-Leser in gut verständlicher Form geschrieben)  von Statten gehen könnte.

 

windige Weihnachten 2013

Nach dem von hohem Luftdruck dominierten Wetter der letzten Tage, um nicht zu sagen Wochen, glaubt ohnehin schon niemand daran: an weiße Weihnachten – zumindest heuer nicht. Selbst dann nicht, wenn schon längst der meteorologische Winter (1. Dezember) und nun auch der astronomische Winter (21. Dezember) begonnen hat. Das Wetter schert sich darum recht wenig.

windig – Weihnachts(tau)wetter mal anders

Vorübergehend baut sich über die Weihnachtsfeiertage eine südliche Strömung auf. Während an der Alpensüdseite mit dem Vorbeiziehen eines flachen Tiefs auch Niederschlag zu erwarten ist, so manifestiert sich diese Wetteränderung bei uns im Weinviertel lediglich mit kräftigem Wind aus südlicher Richtung. Weihnachts(tau)wetter einmal anders – wenn man so will. Obwohl – zu tauen gibts ja nichts; den klassischen Winter vermissen wir nach wie vor in diesem Jahr. Dies scheint auch die nächsten Tage über Weihnachten hinaus und zu Jahresbeginn vorerst auch so zu bleiben, denn im Grunde kann das oft zitierte und bekannte Azorenhoch seinen Einflußbereich auf mittelfristige Sicht weiterhin behaupten.

klassischer Winter 2013/14  quo vadis?

Diese Frage könnte man vorerst so im Raum stehen lassen.

Die Saisontrendberechnungen der ZAMG sehen jedenfalls weiterhin einen zu kalten Jänner und Februar vor uns liegen. Ob dies auch das Hochdruckgebiet mit seinem winterlichen Erbhof über den Azoren auch weiß, ist ungewiß.

Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches 2014!