Saharastaub und die Tücken in der Wettervorhersage

Die Sandkörner aus der Sahara in unseren Breiten waren eines der medialen Themen in den letzten Tagen. Der Sand aus der größten Wüste der Welt lagert sich minimal auf Erdboden und anderen Oberflächen ab. Neben dem staubigen Eindruck, den wir auf unseren Autos und im Freien erfahren haben liefert der Sand aus der Sahara, der sich im Winter zuweilen in rotem Schnee manifestiert,  so einige Tücken für die Wettermodelle und erschwert die prognostische Arbeit des Meteorologen. Warum jegliche Temperaturprognose in solch einer Situation ad absurdum geführt wird und auf welchem Weg der Sand überhaupt zu uns gekommen ist analysiert Meteorologe Manfred Spatzierer in seinem Blog.

Nebeneffekt: natürlicher Mineraldünger

Sand besteht überwiegend aus Siliziumdioxid,  besser bekannt als Quarz, sowie anderen Mineralien. Fallen die Staubkörner zu Boden – sei es, weil sie einfach durch schwächer werdende Windströmungen nicht mir in der Luft gehalten werden oder wird die Staubladung durch einen kurzen Regenschauer aus der Luft ausgewaschen – erfolgt ein Bodeneintrag der mineralischen Nährstoffe. Diese stehen in der Folge der Vegetation zur Verfügung.

 

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