spät aber doch …

… (noch) kommt der Winter. Doch glauben will man’s angesichts des bisherigen Witterungsverlaufs gar nicht. Ähnlich erging es wohl den Leuten 1956, als nach einem schneelosen, eher milden Winterverlauf Anfang Februar eine massive Kältewelle hereinbrach. Vor allzu großer Kälte brauchen wir uns vorerst aber nicht zu fürchten, versprechen die Wettermodelle.

Immerhin herrscht im europäischen Russland seit einigen Tagen nach einem bisher extrem gelinden Winterverlauf erstmalig mäßiger bis strenger Dauerfrost und eine wenn auch nicht allzu mächtige Schneedecke wird nun auch westlich des 40. Längengrades bis etwa zur Weichsel angetroffen.

Gleichzeitig zieht ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeer ostwärts und an dessen Rückseite wird zunehmend kältere Luft aus dem Zarenland auch im Weinviertel für fühlbaren Winter sorgen. Die aktuell vorliegenden Modellberechnungen des Europäischen Zentrums für Mittelfristvorhersage (ECMWF) halten sogar die Möglichkeit von Schneefällen und Ausbildung einer Schneedecke auch im Weinviertel zum Wochenende hin, in petto. Es scheint als ob die guten, alten Mittelmeertiefs doch noch funktionieren – wer hätte das gedacht ?! Jedoch speziell bei Wetterlagen „Tief Mittelmeer“ machen wenige hundert Kilometer zwischen Modellberechnung und Realität große Unterschiede und sind entscheidend zwischen „Schein“ und „Sein“ einer Schneedecke.

In wenigen Tagen sehen wir mehr, ob nun tatsächlich klassisches Winterwetter Einzug hält oder sich Freunde von Schnee und Eis doch weiter mit folgendem Spruch trösten müssen : Weihnachten im Klee, Ostern im Schnee …

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