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Arktis: bedenklich schwindendes Meereis zeigt bereits Auswirkungen auf unser Klima

Meereseisausdehnung Arktis (Quelle: https://ads.nipr.ac.jp | Arctic Data archive System)

Meereseisausdehnung Arktis (Quelle: https://ads.nipr.ac.jp | Arctic Data archive System) orange Linie: langjähriger Mittelwert

Mit Argus-Augen verfolgen Klimaforscher und Meteorologen die jährlich schwankende Eisbedeckung der Arktis. Auch heuer war wieder ein bedenklich starker Rückgang der Ausdehnung des arktischen Meereises zu beobachten. Zwar kein Rekordtiefstand wie im Jahr 2012, doch nahe an jenem Wert von 2007, dem zweit tiefsten Wert seit Beobachtungsbeginn und weit entfernt vom langjährigen Mittelwert.

Meereseisausdehnung auf der Arktis am 12.10.2016 (Quelle: https://ads.nipr.ac.jp)

Meereseisausdehnung auf der Arktis am 12.10.2016 (Quelle: https://ads.nipr.ac.jp)

Was bedeutet dies für unser Wettergeschehen und Klima?

Aufgrund der Tatsache, dass dunkle Flächen mehr Wärmestrahlung absorbieren als helle und Wasser darüberhinaus aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften sehr träge reagiert (sowohl in der Wärmeaufnahme als auch  bei der Wärmeabgabe) wirkt sich dies, vereinfacht gesagt, auch auf die darüber liegenden Luftschichten und den Luftdruckverteilungen aus.

Plötzlich liegen Tiefdruckgebiete an jener Position, wo sonst üblicherweise ein Hochdruckgebiet zu finden ist. Die Auswirkungen konnten wir heuer bereits erfahren – wir erinnern uns an den spätsommerlichen September, gefolgt von der ersten Oktoberhälfte mit spätherbstlichen Zügen und weit unterdurchschnittlichen Temperaturen mit Abweichungen bis zu 5 Grad unter dem Klimamittel.

Was steckt genau dahinter und können daraus Schlüsse für den Winter gezogen werden? Doch lesen Sie selbst…

 

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