Archiv für den Autor: Forscher (in Kooperation mit Meteoerror)

Über Forscher (in Kooperation mit Meteoerror)

Quelle: Blog | https://meteofranke.com ein Medienwatchblog, dessen Schwerpunkt auf der Darstellung meteorologischer Sachverhalte in den Medien liegt. über den Autor: abgeschlossenes Diplom-Studium der Meteorologie & Geophysik in Innsbruck | seit 2010 Berufsmeteorologe | umfassendes Interesse für meteorologische Phänomene wie Föhn, Tornados, Gewitter, Schnellläufer (Stürme), Talwindsysteme | fühlt sich dem Gewissen verpflichtet, über irreführende Darstellungen meteorologischer Sachverhalte in den Medien aufzuklären.

Fallstudie: Schwergewittertag am 27. Mai 2026

Der 27. Mai 2026 gestaltete sich als markanter Unwettertag im Ostalpenraum mit zahlreichen Schwergewitterzellen, teils großem Hagel und Sturmböen. Im Südosten und Süden waren einige Superzellen mit von der Partie. Die Globalmodelle haben die Lage imho gut erfasst, sie rechneten großflächige, signifikante (> 1mm/h) Niederschlagssignale, während das Lokalmodell D2 zu wenig Auslöse im Donauraum rechnete []

Mesoskalige Zyklogenese mit Gewittern über Österreich (09. Mai 2026)

Die Gewitterlage war insofern spannend, dass die durchschwenkende Trogachse sich in zwei Seitentröge aufgespaltet hat. Beide waren äußerst wetteraktiv. Überdies lehrbuchhaft waren die Neubildungen an einer Outflow Boundary über Oberösterreich, mit anhaltender Schauer- und Gewitteraktivität im Mühlviertel bis zum Linzer Becken. Die eigentliche Überraschung erlebte ich dann am Abend beim Blick aufs Wasserdampfbild – dazu […]