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Über Kurt Hansen

Kurt Hansen setzt sich in seinem Blogspot Kurt Hansen Meteo auf analytische Weise mit Saisonprognosen sehr ausführlich auseinander.

Sommer 2021

Schnörkelloser, gradliniger Sommer – mit Schönheitsfehlern –  voraus!

 
„Der Berg kreißte und gebar eine Maus“ – Dieses Zitat von Horaz soll verdeutlichen was die Leugner der anthropogen verursachten Klimakatastrophe in den vergangenen Wochen an Argumenten ins Feld geführt haben um zu verdeutlichen, daß ihrer Meinung nach eine neue Eiszeit bevorstehen würde. 
 
Aufhänger hierfür : Das gerade zu Ende gegangene meteorologische Frühjahr, welches mit einer Durchschnitts-Temperatur von ca. +7,6° abschließen wird und als Synonym für eine klimatische Abkühlung oder gar das anbrechen einer neuen Eiszeit herhalten muss. Ja, das vergangene Frühjahr war außergewöhnlich kalt, keine Frage.
 
Daß aber bspw. das Frühjahr 2013 mit einer Durchschnittstemperatur von knapp 6,6° um 1° niedriger – was in der Meteorologie Welten bedeutet –  abgeschlossen hat, scheint niemanden zu interessieren. V.a. wäre damals von seiten seriöser Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kaum jemand auf die Idee gekommen, den anthropogen forcierten Klimawandel in Frage zu stellen.
 
Warum ausgerechnet JETZT dies alles in Frage gestellt wird entzieht sich meiner Kenntnis, zumal es sich bei der vergangenen Kälteanomalie um eine temporäre Verkettung von athmosphärisch-chemischen-physikalischen Prozessen handelt, die ich im Unterthema „Langfrist“ des Forum der Wetterzentrale behandelt habe, wen es interessiert darf hier nachlesen : 
 
http://www.wzforum.de/forum2/read.php?27,3961361
 
Folgende Druckabweichungen wurden von mir erwartet : 
 

(C)NOAA

Und so stellen sich die Druckabweichungen letzlich dar : 

(C)NOAA

 
Ein fast perfektes Ergebnis, wenngleich ich nicht ahnen konnte, daß die Dominanz von Nördlich/Nordöstlichen Großwetterlagen dazu führen würde, daß das Frühjahr zu kalt ausfällt. Aber, diese Anomalie ist einzig und allein dem Umstand zuzurechnen, daß es, wie ich im Thema im Forum der Wetterzentrale dargelegt habe, innerhalb weniger Wochen zwei große Stratosphärenerwärmungen gegeben hat. 
 
Schon eine Stratosphärenerwärmung kann die Zirkulation nachhaltig beeinflußen, aber gleich zwei davon nur wenige Wochen voneinander getrennt et voila, fertig ist eine temporäre Anomalie – die in diesem Falle zu Kälte führte, es hätte aber auch wie 2019 laufen können, als es im Hochwinter schon wieder zu einer Stratosphärenerwämung kam und der Februar und März deutlich zu mild ausfielen!
 
Gut sind die zwei schnell aufeinanderfolgenden Ausschläge der Stratosphärenerwärmungen im Plot der NOAA zu sehen : 
 

(C)NOAA

 
Auch zu sehen wie die Temperatur der Stratosphäre anschließend in den teils deutlich unterdurchschnittlichen Bereich fiel. Das sorgte für einen ungewöhnlich starken Polarwirbel, was wiederum zu verstärktem Hochdruck über Grönland führte und letzlich die kälteren Großwetterlagen entsprechend beeinflusste. 
 
Das Final Warming zog sich heuer sehr lange hin, und deswegen dauerte es auch einige Zeit bis sich die athmosphärischen Druckverhältnisse normalisierten bzw. noch dabei sind sich zu normalisieren. Dies zeigt sich auch beim Blick auf den Jetstream :
 

 

(C)NOAA
 
Der Polarfrontjetstream weit südlich verschoben, der Subtropenjetstream mit starker negativer Anomalie, quasi kaum existent. Aber die Verhältnisse normalisieren sich : 
 
(C)NOAA
 
Der Polarfrontjetstream ist bereits unterbrochen und der Subtropenjetstream dabei, sich wieder neu zu organisieren, was aber noch Zeit braucht. 
 
Dementsprechend präsentieren sich dann auch die Druckverhältnisse des Mai : 
 

(C)NOAA

 
Starke Tiefdruckanomalie direkt über ME, immer noch hohe Druckabweichung im Nordmeerbereich, wobei der Hochdruck über Grönland gebrochen ist. Und das ist wichtig für die weitere Entwicklung, die einen anderen Weg nehmen wird als von manchen vermutet! Denn es wird kolportiert, daß der Sommer über weite Strecken von kühlen Großwetterlagen dominiert werden wird. So wird es aber nicht kommen, wenngleich kühle / wechselhafte Abschnitte zu einem Sommer in Mitteleuropa dazu gehören. 
 
Werfen wir nun einen Blick auf die Druckverhältnisse auf der Nördlichen Hemisphäre : 
 
 (C)WETTERZENTRALE
 
Auffallend ist, daß sich die Frontalzone der Druckgebilde weit zurück gezogen hat, und zwar weiter, als es die Jahreszeit vermuten lassen würde. Das könnte dazu führen daß ein Teil der Nördlichen Breiten von Hochdruck dominiert werden dürfte, allerdings nicht mit Kern über Grönland, wie zurückliegend, sondern weit ausgreifend bis nach Sibirien hinein, dort könnte sich der größte Druckgradient aufbauen, mit Schwerpunkt westlich des Ural. „Normalerweise“ würde das zu einem durchwachsenen, wechselhaften Sommer über ME führen, nicht aber, wenn es einen „Gegenspieler“ gibt, in diesem Falle wäre das eine zusätzliche positive Druckanomalie vor der Iberischen Halbinsel, die von einem ausgeprägten aber eher eliptisch geformten Azorenhoch profitieren würde. 
 
Man sieht auf den beiden Bildern oben recht gut, wie sich diese eliptische Formung bereits in Stellung bringt, zusätzlich gibt es Anzeichen dafür daß es vom südlichen Rand von Grönland Austrogungen in den mittleren Atlantik geben könnte. 
 
Die Anomalien der Wassertemps stellen sich wie folgt dar : 
 

(C)NOAA

Diese zeigen, daß sich im Bereich nördlich der Azoren kühles Wasser befindet, allerdings südlich und südwestlich davon sehr warmes Wasser, es wird heuer ein eher kleiner Bereich des mittleren Atlantik von kühlen bis kaltem Wasser dominiert, dies ist anders als noch 2020. Rund um Island und in Ri. Spitzbergen, also im subpolaren Raum, befindet sich recht warmes Wasser, ebenso südlich von Grönland. Der Bereich mit kühlem bis kaltem Wasser ist also gesamt gesehen wesentlich kleinflächiger als 2020.

Daraus resultiert, daß das Azorenhoch sich wie oben angesprochen eliptisch anordnen dürfte und aufgrund der höheren Dynamik mehr Einfluss auf das Wettergeschehen in ME ausüben könnte. Es sind  Gegensätze auf der Nördlichen Hemisphäre vorhanden, diese werden aber nicht stark genug sein um ein neuerliches isoliertes grönländisches Blocking mit entsprechender dauerhafter Advektion von Kaltluft via Nordwest zyklonal herbei zu führen.

 
Sehr auffallend sind übrigens die Anomalien der Wassertemps im mittleren und nördlichen Pazifik, also vor den Westküsten der USA und Kanada bis nach Alaska hinauf. Sehr kaltes und sehr warmes Wasser treffen hier großflächig aufeinander, was entsprechende Folgen für den Jetstream hat : 
 

(C)NETWEATHER

 
Der Jetstream erzeugt infolgedessen eine starke Mäandrierung im Bereich der Rocky Mountains die sich aber nicht weiter bis in den subtropischen Atlantik fortsetzen kann, die Rossby-Wellen dürften somit eher etwas abflachen statt große Austrogungen über ME zu iniziieren, und das könnte wiederum zur Folge haben daß der Sommer in ME auf längere Sicht stabiler verläuft als es das Frühjahr getan hat. 
 
Ich rechne ungefähr mit folgenden Druckabweichungen : 
 

(C)NOAA

 
Diese Druckabweichungen dürften dafür sorgen, daß der heurige Sommer längere stabile Phasen aufweist, die Tendenz zu Trogentwicklungen wird aber weiterhin gegeben sein, dies ist einerseits dem Umstand geschuldet, daß es darauf ankommt, wie sich eine Troglage über ME platziert, andererseits der Erhaltungsneigung zu bestimmten Großwetterlagen, das Frühjahr neigte ja oft zu Austrogungen, auch wenn diese im Sommer nicht so persistent auftreten dürften. Auch vermute ich eine Tendenz zu zyklonalen West- und Südwestlagen, die im Sommer zwar wärmeres, aber dafür wechselhafteres Wetter bringen. 
 
Bei den Großwetterlagen des Sommers dürfte es einen Mix aus Gemischten, Meridionalen und Zonalen Lagen geben, wobei ich den „Vorteil“ eher bei den beiden erstgenannten vermuten würde. Zu nennen wären Brücke Mitteleuropa ( BM ), Südwestlage zyklonal ( SWz ), Westlage zyklonal ( Wz ) und evtl. kurzzeitig Hoch Mitteleuropa ( HM ). Meridionale Trog & Tiefdrucklagen ( TrW, TrM ) dürften aber wie oben erwähnt ebenso auftreten, gemischte kühle Lagen ( bspw. NWa) werden heuer eine untergeordnete Rolle spielen, sie stehen für die typischen Einbrüche in einem Mitteleuropäischen Sommer. Eher nördliche Lagen wie HNz, HNa und HFa sollten aufgrund der vermuteten Druckabweichungen auftreten. Die oben angesprochene zyklonale Westlage ( Wz ) könnte im späteren Verlauf des Sommers der Wegbereiter für eine Hoch / Spätsommer – Hitzewelle ( dann hervorgerufen durch die GWL SWa / Wa / HM ) sein, wobei ich heuer davon ausgehe, daß es evtl. nur kurze Hitzewellen geben wird. Hitzetage wird es natürlich geben, sie gehören mittlerweile zum Sommer in ME dazu.
 
Ich gehe von einer Abweichung von +1° bis +2° zur International gültigen Klimareferenz-Periode für Jahreszeiten 1961 – 1990 aus. 
 
Quelle der Grafiken : 
 
https://psl.noaa.gov/data/histdata/
https://www.wetterzentrale.de/de/default.php
https://www.ospo.noaa.gov/Products/ocean/sst/anomaly/
https://www.netweather.tv/charts-and-data/global-jetstream#2021/06/02/0000Z/jetstream/surface/level/overlay=jetstream/orthographic=-6.72,57.59,712
 

Frühjahr 2021

 Der zurückliegende Winter war der 10te zu milde Winter in Folge. Das gab es noch nie, zumindest solange es Instrumenten-gestützte Wetteraufzeichnungen gibt.

Im großen und ganzen ist die Winterprognose ein fast voller Erfolg geworden. Fast, denn eine entscheidende Entwicklung hatte ich völlig außer Acht gelassen bzw.  nicht in Betracht gezogen. Dazu gleich mehr. 

Folgende Druckabweichungen hatte ich vermutet : 


















(C)NOAA

Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus : 

















Ein sehr gutes Ergebnis, fast auf den Punkt getroffen. Auch bei den vermuteten Großwetterlagen - SWz / SWa, BM, NWz / NWa bei den gemischten, Ws / Wa bei den zonalen und TrM, TM, TB, SEz bei den Meridionalen Großwetterlagen - konnte ein gutes Ergebnis erzielt werden, die dominierenden Großwetterlagen waren die von mir aufgeführten. 

Allerdings kam es im Februar zu einer kurzen, aber recht starken und ausgeprägten Kältewelle in der 2ten Dekade, bei der einige Kälterekorde aufgestellt wurden. Zwar hatte ich erwähnt, daß es besonders im Hochwinter zu kalten Entwicklungen kommen kann, hatte hier aber Trogrückseiten erwähnt und Kaltlufteinbrüchen via Skandinavien / Nordostrussland eine Absage erteilt. Das war ein Irrtum, die Kältewelle wurde durch die Großwetterlage HnFa verursacht welche durch ein sog. "Displacement" des Polarwirbel begünstigt wurde. 

Bei einem solchen "Displacement" wird der Polarwirbel zwar nicht gespalten wie bei einem Split, jedoch an eine andere Stelle versetzt, daher Displacement. Zunächst positinierte er sich langgezogen von Nordost nach Südost 


(C)FU BERLIN

und sorgte für sehr mildes und regenreiches Wetter, dann erfolgte aber eine weitere Versetzung des Polarwirbel auf eine südliche Position 


(C)FU BERLIN

mit Ausbruch der Skandinavischen Kaltluft nach Mitteleuropa. 

Kommen wir nun zum heurigen Frühjahr. Aufgrund der etwas längeren Verifikation der Winterprognose versuche ich mich kurz zu fassen. Keine einfaches Unterfangen, denn wie schon oft erwähnt, ist diese Jahreszeit aufgrund der großen Variabilität der Luftströmungen und Wassertemps sehr schwierig zu prognostizieren, fast schon eine undankbare Aufgabe. 

Allerdings ist die aktuelle Situation und die daraus zu ziehenden Schlüsse recht klar, das ist selten im Frühjahr! Die Athmosphäre hat "uns" einen großen Gefallen getan und nach 2 SSW - also zwei großen Stratosphärenerwärmungen innerhalb kurzer Zeit, allerdings ohne Split - einen Polarwirbel generiert, der äußerst stark und gut strukturiert unterwegs ist, wobei die Weichen Richtung "Final Warming" - eine langsame, aber kontinuierliche Erwärmung der Stratosphäre v.a. in den "oberen Stockwerken" des Polarwirbel, letzlich bricht der Polarwirbel zusammen und die athmosphärischen Strömungen kehren sich auf Ostwindzirkulation um - schon gestellt sind. 

Stichwort Polarwirbel, blicken wir zunächst auf die Temperaturen des Polarwirbel : 

 





















(C)FU BERLIN

Seit dem letzten SSW waren die Temps stark unterdurchschnittlich, nun ist allerdings ein Anstieg zu erkennen, ein deutlicher Fingerzeig in Richtung endgültiger Zusammenbruch des Polarwirbel. Zur weiteren Absicherung die Grafik von Hanna E. Attard, einer der besten Athmosphären-Physikerin aktuell 
















(C)HANNA E. ATTARD

Gut zu sehen wie der zonale Wind nachlässt und sich im dunkelgrauen Bereich bewegt. Ein kurzzeitiger Anstieg ist dem sog. "Rauschen" zuzuordnen. 

Noch interessanter wird das ganze, wenn wir uns die prognostizierte Position des Polarwirbel vor Augen führen : 
















 

(C)FU BERLIN

Jahreszeitlich bedingt ist der Polarwirbel kleiner und schwächer entwickelt, aber die prognostizierte Situation hat auffallende Ähnlichkeit mit der Lage von Ende Januar - als eine sehr milde, aber sehr wechselhafte Phase Fuß fasste. Vorab aber scheint es einen Kaltlufteinbruch mit der Großwetterlage Hoch Britische Inseln zu geben der aber einigermaßen moderat ausfallen sollte, da das ganze als sog. Hochdruckrandlage von statten geht. Anschließend sollte es zyklonaler zugehen, bevor dann ein Umkehrschwung zu einer Dominanz gemischter & meridionaler Großwetterlagen stattfinden sollte.

Der Blick auf den Jetstream offenbart folgende Situation : 



 

















Wir sehen einen fast geschlossenen, allerdings südlich versetzten, Subtropenjet der nur eine einzige Mäandrierung eben im Bereich der Britischen Inseln offenbart, diese Lücke dürfte aber bald geschlossen werden, einen anderen Schluss lassen bspw. die Wassertemps nicht zu die im direkten Zusammenhang mit den Entwicklungen des Jetstream stehen 













(C)NOAA

Anders als in so manchen Frühjahren sind die Wassertemps relativ ausgeglichen, Zonen mit deutlich zu kaltem / deutlich zu warmen Wasser sind eher klein. In Relation dazu die Temp-Abweichungen der NH


 














Und auch hier zeigen sich wenig Auffälligkeiten respektive große Anomalien in Relation zu den Wassertemperaturen, was eigentlich sonst ein Merkmal des Frühjahr ist - der große Unterschied zwischen Luft & Wassertemps. Diese Unterschiede begünstigen "normalerweise" Meridionale Lagen. Das dürfte sich heuer anders entwickeln. 

Besonders auffällig ist heuer eine deutliche Zunahme zyklonaler Strukturen im500-hpa-Niveau, allerdings südlich versetzt von Mitteleuropa ausgehend bis in den subtropischen Bereich, und eine deutliche Abnahme von zyklonalen Strukturen im subpolaren Bereich


 















(C)NOAA

und damit ein weiterer Baustein in Richtung der sich evtl. zu entwickelnden Großwetterlagen. 

Folge wären dann im weiteren Frühjahrsverlauf durch entsprechende zyklonale Dominanz in den Südlichen Breiten zum einen die Bildung der Großwetterlagen BM, HM, SWz, SWa, Wa, Wz, desweiteren kann es aber im März und auch im April - besonders in der 1ten & 2ten Dekade des April - nochmals zu recht markanten Kaltlufteinbrüchen durch Großwetterlagen wie bspw. HNFz, HNa, Nz, HNz oder HFz kommen. Das langjährige Mittel der Klimaperiode zeigt, wie schon öfter in den vergangenen Jahren erwähnt, in diesem Zeitraum eine Delle nach unten. Auch im Mai dürften abgeschwächte Kaltlufteinbrüche möglich sein und aufgrund der Zyklonalen Anomalie im Bereich Nordmeer / Skandinavien recht sicher auftreten, haben dann aber nichts mit den sog. "Eisheiligen" zu tun. Diese "Singularität" war nie eine wirklich vorhandene, desweiteren werden Kaltlufteinbrüche im Mai immer schwächer - was aber nicht heißt, daß es dann und wann doch mal kälter als "erwartet" werden kann.

Die dann eher leicht meridional ausgerichtete Achslage der Zirkulation begünstigt aber auch die Bildung von Troglagen wie bspw. Trog Westeuropa, Trog Mitteleuropa ( besonders diese  GWL-Typen können sich als sehr persistent erweisen, ein grundlegender Lagenwechsel würde dann nur sehr zäh vonstatten gehen ) außerdem kühlere Hochdruckrandlagen wie HB.

Die Druckabweichungen könnten sich wie folgt darstellen :


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(C)NOAA

 Es ist daher mit einer Abweichung von +1° bis +2,5° zur International gültigen Klimareferenz-Periode für Jareszeiten 1961 - 1990 zu rechnen.

 Quelle der Grafiken : 

http://squall.sfsu.edu/crws/archive/jet_nh_arch.html
http://es-ee.tor.ec.gc.ca/e/ozone/Curr_map.htm
https://www.geo.fu-berlin.de/en/met/ag/strat/produkte/index.html
http://www.atmos.albany.edu/student/hattard/realtime.php